Karl

Babyfotos im Tageslichtstudio

"Michi, der sieht ja aus, als wär er Deiner" hat mir eine "Followerin" (klingt komisch, aber isso) geschrieben, als ich vor kurzem auf Instagram ein Foto vom kleinen Karl gepostet habe. Das stimmt tatsächlich, denn mit seinen roten Locken und braunen Augen hat er wirklich Ähnlichkeit mit mir. Aber wenn man sich seine Eltern anguckt, sieht man,  dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Die sind nämlich sogar beide mit rotem Haar gesegnet. Während ich hier "gesegnet" schreibe, muss ich daran denken, mit welchen Schimpfworten ich als rothaariges Kind gehänselt wurde. Zum Glück ist das heute nicht mehr so. Heute müssen unsere Kleinen wahrscheinlich drunter leiden, wenn sie nicht das allerneueste Smartphone mit in die Schule bringen.

 

Ich schweife ab! Zurück zu der zuckersüßen Ginger-Familie, die mich zur Babyfotografie im Tageslichtstudio besucht hat. Auf den gemeinsamen Termin haben wir lange gewartet, denn wir haben uns schon vor ein paar Jahren über die Social-Media-Plattform Instagram kennen gelernt. Hier haben wir gemerkt, dass wir nicht nur die gleiche Haarfarbe haben, sondern auch die gleichen Klamotten mögen, am liebsten in die liebevoll eingerichtete Wohnung des anderen ziehen würden, einen ähnlichen Musikstil hören und die gleiche Art zu reisen lieben. 

 

Im Oktober 2020 war es endlich soweit.Ich durfte die Gingers mit ihrem 6 Monate alten Karl im wahren Leben treffen und sie sind genau so lieb, wie ich sie mir vorgestellt habe. Der kleine Karl ist eine wahre Frohnatur und bei allen Klamotten und Kuscheltieren, die er anhatte, habe ich begeisterte Quietschgeräusche von mir gegeben. 

 

Da meine Neugeborenenfototermine immer vormittags stattfinden, schicke ich die Familien nach dem Fototermin gerne zum Mittagessen zu unserem Blue-Food-Truck in Oppenheim. Dort gibt es leckere Burger und  vegetarisches Streetfood. Da der Goldmann am Tag des Fototermins in Kurzarbeit war, sind wir ebenfalls zum Food-Truck spaziert und haben dort die Gingers wieder getroffen.  Beim Quasseln sind wir vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen und waren uns einig: Es ist so schade, dass wir so weit voneinander entfernt wohnen.

 

Ihr Lieben, habt vielen Dank, dass Ihr zu uns nach Dienheim gekommen seid. Wir denken gerne an Euren Besuch zurück.